Durchwachsenes Wetter beim Angrillen…

Jens Servus zusammen,

leider war auf der Runde am 15.3. zum Angrillen bei den Iwan-Bikes nicht ganz optimales Wetter… aber egal…  Ernstl „mußte“ ja hin, der Laden gehört ’nem alten Jugend-Spezl.

Unsere Gruppe war daher auch eher überschaubar, Angelika, Ernstl und ich. Ernstl kam noch mal mit der Leih-K1600 (Pfff… Angeber 🙂 da seine Viertel-Millionen-km-RT mit Unpässlichkeit noch in der Werkstatt bearbeitet wurde.

Mir ist am Tag vorher noch die Batterie verreckt, zum Glück hatte ich noch eine eher experimentelle, selbstgebaute, aber ultra-leichte Batterie aus LiFePO4-Zellen auf der Werkbank liegen, die ich eigentlich lieber erst mal in Ruhe getestet hätte (-5 kg gegenüber Blei). Na gut, abends noch schnell eingebaut, erster Start klappt problemlos, Spannung hält … passt scho 🙂

Nach dem Treffen um 10 ging’s vom Vereinsheim über Ismaning, Neufahrn, Allershausen Richtung Pfaffenhofen, zeitweise mit echt unangenehmen Seitenwind, aber ansonsten noch trocken. Wenn ich sonst mit meiner GS keine Probleme habe mußte ich mich diesmal doch ziemlich „strecken“ wenn Ernst mit dem 6-Zylinder und Angelika mit Ihrer Tiger Ex am Ortsende den Hahn aufdrehten … holla.

Bei den Iwan-Bikes gab’s erstmal einen warmen Kaffee und ’ne Steaksemmel, sozusagen zum späten Frühstück, dann der obligatorische Rundgang durch den Show-Room. Die neuen Indians sind zwar nicht mein Ding, aber trotzdem imposante Bikes. Einzelne der Victory’s machen den Eindruck einer fahrenden Einbauküche, aber da sind die dicken V2’s halt auch der wesentliche Teil. Die etwas gecleanten Victory-Cruiser in Mattschwarz sind dann auch ok, aber als GS-Fahrer bin ich vermutlich eh nicht die Zielgruppe, gucke aber auch mal gerne über meinen eigenen „Tellerrand“ hinaus. Ich könnte mir da eher eins der Ural-2WD-Gespanne für die entspannte Bergtour im Winter bei Schnee vorstellen … oder beim Elefantentreffen 🙂

Leider zog dann in der Mittagszeit der Regen durch … da war’s wochenlang schön und an dem Tag wenn die Jungs Grillen gibts Regen und kräftigen Wind, echt schade. Gut, es hätte im März auch noch Schnee liegen können 🙂 Nochen Kaffee, ’ne Bratwurstsemmel und einige Checks des Wetterradars auf dem Handy später sind wir dann etwas nach 13:00 doch wieder auf die Bikes und haben unsere Runde über Gerolsbach und Hilgertshausen über nasse und von der Landwirtschaft teilweise stark verschmutze Sträßchen (und damit schmierige Verhältnisse) bis nach Markt Indersdorf fortgesetzt. Dort dann einen leckeren Eisbecher (sowas geht immer, egal welches Wetter) und nen „Cappo“ genommen und danach weiter über Fahrenzhausen wieder zurück nach München.

Auch wenn die Strecke nicht lang war (150km), das Wetter nicht optimal, die Bikes danach wie Sau aussahen (für die Enduros würde man das „artgerecht“ nennen) … heißer Kaffee, gegrillte Steaks, Bikes ansehen, ’nen bischen Benzin reden, leckerer Eisbecher… Manchmal muss man halt andere Kriterien für eine gelungene Tour ansetzen.

 

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